
Ein Raumheizer, der an kalten Morgentagen nicht richtig funktioniert, ist nicht nur lästig – er stört auch den angenehmen Komfort, auf den man sich verlassen kann. Deshalb unterziehen wir jeden Infrarot-Raumheizer vor dem Verkauf einer Belastungstests bei voller Leistung. Dadurch können wir Probleme entdecken, die man eigentlich gar nicht haben sollte – lose Verbinder, schwache Lötstellen oder Komponenten, deren Eigenschaften außerhalb der Spezifikationen liegen. So ist es möglich, dass bereits beim ersten Einschalten Wärme entsteht – ohne Überraschungen.
Was wirklich wichtig ist
Infrarot-Raumheizer sorgen für Komfort, indem sie Wärme direkt auf Menschen und Oberflächen abgeben – anstatt die Luft zu erwärmen. Im Inneren befindet sich meist ein Quarzrohr oder ein Kohlenstofffaserelement, das sofort Wärme abgibt. In Kombination mit einem Reflektor wird die Wärme gezielt gerichtet.
Wir halten uns an die grundlegenden Elektrosicherheitsvorschriften: Ein stabiler Thermostat sorgt für konstanten Komfort. Zudem gibt es eine Umkippschutzfunktion, die den Strom abschaltet, falls der Heizer umfällt. Außerdem ist der Heizer in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht, damit die Innenteile geschützt bleiben.
Jeder Heizer muss einen Belastungstest bei voller Leistung bestehen. Dabei werden Stromverbrauch, Temperaturanstieg sowie Reaktionszeit überprüft. Wenn alles in Ordnung ist, darf der Heizer weiterverkauft werden. Bei Abweichungen wird der Heizer sofort zurückgewiesen.
Warum dieser Ansatz geeignet ist
Im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder auf einer überdachten Terrasse möchte man Wärme, die schnell entsteht und gleichmäßig verteilt wird. Mit Infrarot-Heizern wird Wärme bereits beim Einschalten bereitgestellt – man muss nicht warten, bis die Luft langsam aufgewärmt wird.
Da das System Objekte und Menschen direkt erwärmt, kann es auch bei niedrigeren Lufttemperaturen angenehm sein. Dadurch kann der Energieverbrauch reduziert werden. Der 100%-Belastungstest verringert außerdem das Risiko von Frühversagen – was wiederum weniger Austausche und weniger Stillstand bedeutet, wenn man dringend Wärme benötigt.
Was man beachten sollte
Infrarot-Raumheizer funktionieren am besten, wenn sie im Sichtfeld der Personen sind und in der empfohlenen Entfernung von ihnen stehen. Sie sind dafür konzipiert, als Zusatzheizung zu dienen – nicht als einzige Heizquelle für ein ganzes Haus.
Für einen sicheren Betrieb sollte der Heizer an eine eigene Steckdose angeschlossen werden. Flammable Materialien sollten ferngehalten werden. Der Heizer sollte außerdem auf einer stabilen, ebenen Fläche stehen, damit der Umkippschutz funktionieren kann.
Wenn man Wärme sofort benötigt, sollte man einen Heizer wählen, der bereits unter voller Last getestet wurde.